21 Jan, 2026
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Datenherkunft – ein zentrales Data Lake-Attribut

Was also genau ist Datenherkunft? Stellen Sie es sich als einen Stammbaum Ihrer Daten vor. Er sagt Ihnen, wo Ihre Daten entstanden sind, wie sie gewachsen und verändert wurden und wo sie enden. In der Welt der Datenseen ist es wie eine Roadmap, die zeigt, wie Daten in den See hinein, um ihn herum und aus ihm heraus fließen.

Warum sollten Sie sich nun um die Datenherkunft kümmern? Zunächst einmal ist es eine Vertrauenssache. Wenn Sie wissen, wo Ihre Daten waren, vertrauen Sie ihnen eher. Es ist auch lebensrettend, wenn es darum geht, Regeln und Vorschriften einzuhalten. Stellen Sie sich vor, ein Prüfer klopft an Ihre Tür – mit einer guten Datenherkunft können Sie ihm genau zeigen, was Sache ist – und wer oder welches System etwas mit den Daten gemacht hat.

Es gibt auch den klassischen Fall einer Vorstandssitzung, bei der der Vertriebsleiter dem CEO einen Satz Pipeline-Zahlen vorlegt und der Marketingleiter einen anderen Satz Pipeline-Zahlen – der CEO fragt: „Welchen dieser Zahlen kann ich vertrauen? Beweisen Sie mir, dass Ihre Zahlen richtig sind.“ Ein Blick auf die Datenherkunft beider Zahlensätze würde zeigen, welcher Satz „richtig“ war.

Aber warten Sie, es gibt noch mehr! Haben Sie schon einmal eine Änderung an Ihren Daten vorgenommen und sich gefragt: „Oh oh, was habe ich gerade kaputt gemacht?“ Mithilfe der Datenherkunft können Sie das herausfinden. Und wenn etwas schief geht (und seien wir ehrlich, das passiert manchmal), können Sie damit genau bestimmen, wo das Problem seinen Ursprung hat.

Wie erfassen Sie also all diese Herkunftsinformationen in Ihrem Datensee? Hier sind ein paar Tipps:

  • Automatisieren, automatisieren, automatisieren! Verwenden Sie Tools, die die Herkunft automatisch verfolgen, während Daten durch Ihre Systeme verschoben werden.
  • Verknüpfen Sie es mit Ihren Metadaten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Herkunftsinformationen gut mit Ihren Datenwörterbüchern und -katalogen harmonieren.
  • Gehen Sie bei Bedarf ins Detail. Manchmal brauchen Sie das große Ganze, manchmal die kleinsten Details.
  • Behalten Sie den Überblick über Versionen. Daten ändern sich und damit auch die Art und Weise, wie wir sie verarbeiten.
  • Dokumentieren Sie alles. Jede Transformation, jede Abfrage – lassen Sie es aufzeichnen!
  • Beobachten Sie, wer was tut. Behalten Sie im Auge, wer auf Ihre Daten zugreift und sie verwendet.

Ich will nicht lügen – das alles einzurichten kann eine ziemliche Herausforderung sein. Datenseen können riesig sein und moderne Datenökosysteme können ziemlich komplex werden. Außerdem müssen Sie ein Gleichgewicht finden, um genügend Details zu erfassen, ohne zu übertreiben und alle zu überfordern.

Aber das Fazit lautet: In der heutigen datengesteuerten Welt ist es entscheidend, die Geschichte Ihrer Daten zu kennen. Das schafft Vertrauen, hilft Ihnen, die Regeln einzuhalten, und macht Ihren Datenwissenschaftlern und Analysten das Leben leichter. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie die Daten Ihres Unternehmens in Form bringen möchten, um Ihre unvermeidliche Reise in die KI zu beginnen. Also krempeln Sie die Ärmel hoch und tauchen Sie ein in die Datenherkunft. Ihr zukünftiges Ich (und Ihre Prüfer) werden es Ihnen danken!

Denken Sie daran, Leute: In der Welt der Daten ist Wissen nicht nur Macht – es geht auch darum, verantwortungsbewusst und vertrauenswürdig zu sein. Aus diesem Grund ist die Erfassung der Datenherkunft ein Schlüsselmerkmal der SOLIXCloud Enterprise-Datensee – wir verstehen es!